Unter diesem Motto versuchen wir, ein neues Bewusstsein für die Probleme dieser Welt zu schaffen und den Weg zu einem friedlichen, nachhaltigen und gerechten Miteinander zu finden.
Es gibt bereits zahlreiche Ansätze, in denen versucht wird, gesellschaftliche Regeln neu zu überdenken und
Lösungsansätze für die grundlegenden Probleme unseres wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Systems aufzuzeigen.
Hier einige wenige Beispiele unterstützenswerter Initiativen und Konzepte:
Gemeinwohl-Ökonomie
Die gegenwärtigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen fordern mutige und entschlossene Visionen und Menschen, die sich an der Entwicklung einer sozial nachhaltigen Zukunft beteiligen.Die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich in diesem Sinne als Impulsgeber und Initiator für weitreichende Veränderungen.
- Auf wirtschaftlicher Ebene entwickelt die Bewegung konkret umsetzbare Alternativen für Unternehmen verschiedener Größe und Rechtsform.
- Auf politischer Ebene strebt die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie rechtliche Veränderungen mit dem Ziel an, ein bedarfsgerechtes Leben für alle Menschen, Lebewesen und unseren Planeten Erde selbst zu ermöglichen.
- Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Bewegung eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut für ein am Gemeinwohl orientiertes Handeln.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist kein abstraktes Fernziel, sonder versteht sich als ein heute beginnender partizipativer Prozess.
Quelle und weitere Informationen zum Thema:
www.gemeinwohl-oekonomie.org
www.gemeinwohl-oekonomie.org/das-buch/
Gemeinwohl (PDF)
Gemeinwohl-Ökonomie Facebook-Gruppe Karlsruhe
Transition-Initiative
Im Rahmen des Transition Town Movement (etwa "Bewegung für eine Stadt des Übergangs/Wandels") proben seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft.
Die Bewegung, initiiert von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins, lässt sich dem v.a. in den USA weit verbreiteten Gedanken des "Eco-Communalism" zuordnen, einer Umweltphilosophie, die angesichts schwindender Rohstoffe und negativer ökologischer Auswirkungen der Globalisierung die Idee des "einfachen Lebens", der Regional- bzw. lokalen Wirtschaft sowie der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen Selbstversorgung propagiert. Eine wichtige Rolle spielen auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch allgemein-gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, so effizient und energiesparend zu funktionieren wie ein natürliches Ökosystem (Quelle: www.transition-initiativen.de).
Allerdings werden hierfür modernste Technologien verwendet, um etwa Wissen als Open-Source weiter zu geben, so dass alle von den Erfahrungen einzelner Gruppen profitieren können. Auch sollen dezentrale erneuerbare Energien, um die Abhängigkeit von Ressourcen zu reduzieren.
Quelle und weitere Informationen zum Thema:
www.transition-initiativen.de/
Transition-Initiative Karlsruhe
Transition Facebook-Gruppe Karlsruhe
Solidarische Ökonomie
„Solidarische Ökonomie (Sö) bezeichnet Formen des Wirtschaftens, die menschliche Bedürfnisse auf der Basis freiwilliger Kooperation, Selbstorganisation und gegenseitiger Hilfe befriedigen” (Ripess 1997).
Das Prinzip der Solidarität steht dabei im Gegensatz zur Orientierung an Konkurrenz, zynischer Eigenverantwortung und Gewinnmaximierung in kapitalistischen Marktwirtschaften. Solidarität in der Wirtschaft bedeutet, sich an den Bedürfnissen der KooperationspartnerInnen zu orientieren. Damit emanzipieren sich die AkteurInnen von der durch den Markt vorgegebenen Handlungslogik und Ergebnissen. Solidarität kann dabei sowohl auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit (z.B. gemeinschaftliche Selbsthilfe) als auch auf Umverteilung beruhen (Coutrot 2005, 114). Der Begriff der Solidarität verweist ferner auf die Freiwilligkeit von Kooperation und gegenseitiger Hilfe. Damit beinhaltet die Idee der SÖ den Anspruch von Selbstorganisation und Demokratie. Ebenso beinhaltet die Idee der Solidarität auch zukünftige Generationen und damit die Erhaltung der Natur.
Quelle und weitere Informationen zum Thema:
www.solidarische-oekonomie.de
Bedingungsloses Grundeinkommen
„Initiative fördernde Rahmenbedingungen schaffen.” (Götz W. Werner)
Das ist eine Begründung für die Idee des Grundeinkommens. Sie hat mit der Zeit zu tun und der Gesellschaft, in der wir jetzt leben. Und mit den individuellen Entwicklungswegen, den tatsächlichen Biografien. Und mit dem, was tatsächlich in der Wirtschaft geschieht. Dass nämlich niemand mehr für sich arbeitet, dass alle für andere arbeiten, dass niemand von dem, was er arbeitet, selber leben kann, und alle von dem leben, was andere für sie leisten.
„Das Grundeinkommen hat sich für mich als eine Notwendigkeit ergeben aus meinen betriebswirtschaftlichen Erfahrungen in der übertragung auf die Volkswirtschaft.” (Götz W. Werner)
Quelle und weitere Informationen zum Thema:
www.unternimm-die-zukunft.de
BGE interaktiv
https://www.grundeinkommen.de/die-idee